Vor über einem Jahrzehnt hätte man mich vermutlich für verrückt erklärt: 2014 bestellte ich mein erstes E-Auto. Damals war Elektromobilität noch ein Abenteuer für Exoten. Heute? Sie ist Teil einer globalen Bewegung, und ich darf sie seit über zehn Jahren begleiten – mit allen Höhen, Tiefen und Lachmomenten.
Letztes Jahr haben weltweit 13.625.897 Menschen ein vollelektrisches Auto gekauft – fast 3 Millionen mehr als im Jahr davor. Das entspricht einem Wachstum von 26,2 % und einem Marktanteil von 17 %. Anders gesagt: Mehr als jedes sechste neue Auto fährt inzwischen rein elektrisch. Die „Nobodys“ sind längst keine Unbekannten mehr – sie sind die stille Revolution der Straßen.

Für mich persönlich ist Elektromobilität nicht nur Zahlenwerk, sondern ein Abenteuer auf vier Rädern. Inzwischen habe ich über 800.000 Kilometer elektrisch zurückgelegt – das entspricht fast 20 Mal um die Erde oder etwas mehr als einmal hin und zurück zwischen Erde und Mond. 😅
Und die Geschichten unterwegs! Früher hieß das: Kaffeemaschinen in Gasthöfen abstecken, Melkmaschinen auf Bauernhöfen pausieren lassen – denn jede Steckdose der Welt konnte mein NICEmobil laden. Heute ist Laden Alltag, aber der Charme dieser improvisierten Abenteuer bleibt unvergessen.



Wenn man sich die Entwicklung von 2010 bis 2025 anschaut, erkennt man klar: Das ist kein Hype, das ist struktureller Wandel. Und ich bin dankbar, dass ich diesen Wandel nicht nur beobachten, sondern aktiv mitgestalten durfte – sei es über den ElektroMobilitätsClub, Blogartikel oder einfach als Fahrer, der seine ganz eigenen Umwege genommen hat.
Die Moral der Geschichte? Elektromobilität ist längst kein Nischenthema mehr. Sie ist Realität, Revolution und jede Menge Spaß zugleich. Und die „Nobodys“? Sie verändern gerade die Welt.

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