RIP Tesla Model S (und X) – es lebe mein NICEmobil. Forever.

Es gibt diese Momente, da weiß man: Das hier ist kein normales Ende.

Das ist der Moment, in dem etwas vom Alltag in die Geschichte übergeht.

Tesla stellt das Model S und Model X ein.

Nicht, weil sie gescheitert wären – sondern weil sie ihre Mission erfüllt haben.

Und irgendwo zwischen Fremont, Palo Alto und meinem Hof steht mein NICEmobil und denkt sich vermutlich:

„Ich hab euch doch gesagt, dass ich einmal legendär werde.“ 😏

Mein persönlicher Einstieg in die Zukunft

Ich habe mein Model S 2014 bestellt und 2015 übernommen.

Zu einer Zeit, in der ein Tesla auf der Straße noch immer mehr Gesprächsthema als Verkehrsmittel war.

Das war kein Auto, das war ein Statement auf vier Rädern.

Leise. Brutal schnell. Anders. Und seiner Zeit so weit voraus, dass selbst Kritiker nach der ersten Beschleunigung kurz sprachlos waren – dieser berühmte „Oh… okay… das ist neu.“-Moment.

Mein NICEmobil war nie einfach nur Fortbewegung.

Es war Überzeugung, Emotion, Technikbegeisterung und ein kleines bisschen Rebellion gegen den Status quo.

Dieses Tesla Grinsen hat mein NICEmobil über 6.000 mal produziert 😅

Warum das Ende Sinn macht – und trotzdem berührt

Elon Musk hat es nüchtern formuliert:

Model S und X werden mit einer „ehrenvollen Entlassung“ verabschiedet. Die Produktionslinien werden für Optimus-Roboter, Autonomie und die nächste Evolutionsstufe von Tesla genutzt.

Strategisch? Absolut logisch.

Emotional? Natürlich ein Stich ins Herz.

Denn das Model S war Teslas größter Sprung von 0 auf 1.

Ohne das S gäbe es keinen Massen-Tesla, kein Model 3, kein Model Y, keine nachhaltige Profitabilität. Das Model S hat bewiesen, dass es geht – und damit alles danach erst möglich gemacht.

Aber jetzt kommt der beste Teil

Während Tesla nach vorne sprintet, passiert etwas Magisches:

👉 Mein NICEmobil altert nicht – es reift.

Wenn ich es nicht gerade spektakulär zu Schrott fahre (was ich ausdrücklich nicht vorhabe 😄), werde ich noch sehr, sehr lange Freude daran haben.

Technisch, fahrerisch und emotional ist dieses Auto auch heute noch allem gewachsen, was der Alltag zu bieten hat.

Und jetzt, wo klar ist: Es gibt keine neuen mehr – wird aus meinem Model S etwas ganz Besonderes:

Ein zukünftiger Oldtimer.

Eine Ikone der Mobilitätswende.

Ein Stück Technikgeschichte auf Rädern.

Nicht nostalgisch im Sinne von „früher war alles besser“,

sondern legendär im Sinne von: „Damals begann etwas Großes.“

Mein Fazit

Das Model S war nie dazu gedacht, ewig gebaut zu werden.

Es war dazu da, eine Tür aufzustoßen, durch die danach Millionen gegangen sind.

Und während Tesla sich auf Robotaxis, KI und humanoide Roboter konzentriert, rolle ich weiter – lautlos, souverän und mit einem breiten Grinsen – in meinem NICEmobil.

RIP Model S & X.

Danke für alles.

Und willkommen im Olymp der automobilen Legenden.

⚡🚀


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Kommentare

2 Antworten zu „RIP Tesla Model S (und X) – es lebe mein NICEmobil. Forever.“

  1. Avatar von
    Anonym

    Lieber Franz
    Du sprichst mir aus dem Herzen. Model S hat effektiv eine Tür aufgestossen und eine grosse Sache gestartet.
    Geniess jeden Kilometer, den Dir Dein Model S noch gönnt.
    Vielleicht holst Du ja in einigen Jahren den Hansjörg ein. 😉
    (Adrian Dauwalder, CH-3113 Rubigen)

  2. Avatar von Herbert Mödritscher
    Herbert Mödritscher

    Ich verstehe Dich vollkommen- ich bin 2015 eingestiegen in die emobilität mit dem Fluence und der Unterschied zum Model S war schon gravierend.. ohne S wäre bei Verbrenner-Enthusiastikern nie Neid aufgekommen…

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